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Die fatalsten Irrtümer zum Pflegefall

1. "Ich werde von meiner Familie gepflegt"

Achtung: Eltern und Kindern leben immer öfter an unterschiedlichen Orten. Dadurch gestaltet sich die Pflege aufgrund der räumlichen Distanz oft problematisch. Zudem sind die Kinder häufig berufstätig und können den zeitlichen Aufwand einer Pflege kaum leisten. Die häusliche Pflege durch Angehörige wird dadurch erheblich erschwert.


2. "Die gesetzliche Pflegeversicherung reicht aus."

Achtung: Die Anzahl der pflegebedürftigen Personen steigt aufgrund der demografischen Bevölkerungsentwicklung sprunghaft an. Gleichzeitig sinkt aber die Zahl der Berufstätigen, die in die gesetzliche Pflegeversicherung einzahlen. D.h. Die Zahl der Beitragszahler sinkt, während die Pflegekosten extrem ansteigen. Zwischen den tatsächlichen Pflegekosten und den Leistungen der gesetzlichen Pflegeversicherung klafft schon heute eine erhebliche Versorgungslücke !


Beispiel:
Ein Pflegeheim kostet durchschnittlich 3.200 EUR.
Die gesetzliche Pflegeversicherung zahlt nur 1.470 EUR.
Können Sie den Rest von 1.730 EUR selbst zahlen ?


3. "Die Pflegekosten kann ich aus meinem Einkommen und Vermögen bezahlen."

Achtung: Die durchschnittliche Pflegedauer beträgt ca. 53 Monate. Können Sie für sich oder Ihre Angehörigen ca. 200.000 EUR ( 53 Monate x monatliche Pflegekosten von ca. 3.600 EUR) ohne weiteres aufbringen, ohne die finanzielle Situation der Familie zu gefährden ?